Ich sehe das stärkste Bullen-Szenario für Amazon eintreten, wenn das Cloud-Wachstum von AWS die Wettbewerber übertrifft, während die Margen im E-Commerce stabil bleiben und die Übernahme von Globalstar Konkurrenten wie Starlink stört. Der Gewinn pro Aktie erreichte 7,079 TTM, gegenüber 6,55 im letzten Quartal, was auf eine Beschleunigung der Profitabilität in allen Segmenten hindeutet. Die Bruttogewinnmarge bleibt bei 50,05 % TTM und beweist Amazons Fähigkeit, Premium-Dienstleistungen zu bepreisen, ohne Marktanteile zu verlieren. Die Aktien stiegen von 170 Ende April auf aktuell 225 bei hohem Volumen, was die Marktwetten auf diese mehrgleisige Expansion widerspiegelt.
Amazon bricht ein, wenn Kartelluntersuchungen wegen Preisabsprachen seine Marktdominanz untergraben und flache Fundamentaldaten seine Anfälligkeit für wirtschaftliche Abschwünge offenlegen. Die ROE liegt bei 23,62 % TTM, unter den Wettbewerbern wie eBay mit 44,6 %, was bedeutet, dass die Kapitaleffizienz trotz Skaleneffekten hinterherhinkt. Das Current Ratio liegt bei 1,0086, knapp über Wasser, was wenig Puffer für Liquiditätsengpässe lässt. Das KGV von 32,3 entspricht den Wettbewerbern, setzt aber eine fehlerfreie Ausführung inmitten regulatorischer Hitze aus Berichten vom 17. April voraus.