Ich sehe AppLovin als dominierend im Bereich Mobile Ad Tech mit seiner KI-Plattform, der massive Umsätze in überdurchschnittliche Gewinne verwandelt, die Premium-Preise aufrechterhalten können. Die Nettogewinnmarge erreichte 51 % TTM, was bedeutet, dass das Unternehmen über die Hälfte seines Umsatzes als Bottom-Line-Gewinne einstreicht, eine seltene Leistung im zyklischen Werbegeschäft. Die ROE beträgt 263 %, was explosive Renditen auf das Eigenkapital widerspiegelt, die den Shareholder Value trotz Verschuldung schnell steigern. Jüngste Partnerschaften wie mit Stagwell am 22. März signalisieren eine erweiterte Reichweite des Ökosystems. Wenn die Werbeausgaben bis Q2 2026 anziehen, läuft diese Wachstumsmaschine weiter.
Meine Einschätzung ist, dass AppLovin zu Blasenbewertungen gehandelt wird, vorausgesetzt, eine makellose Ausführung in einem volatilen Anzeigenmarkt, der anfällig für Rezessionen ist. Das KGV TTM von 80x erfordert endloses EPS-Wachstum und lässt keinen Spielraum für Fehltritte inmitten wirtschaftlicher Abschwünge. Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital von 238 % verstärkt die Risiken, da die hohe Verschuldung diese beeindruckende ROE aufgebläht hat und die Renditen vernichten könnte, wenn die Cashflows zurückgehen. Konkurrenten wie CRM werden für nur 22x KGV mit stabileren Profilen gehandelt. Wenn der Wettbewerb die Margen erodiert oder die Werbebudgets bis Q2 2026 gekürzt werden, stürzen die Aktien ab.