Trip.com ist massiv unterbewertet, da Chinas Reiseboom sich beschleunigt und es zu einer Cash-Maschine für geduldige Anleger wird. Die Nettogewinnmarge TTM stieg auf 52,16 %, was bedeutet, dass das Unternehmen dank seiner skalierbaren Online-Buchungsdominanz mehr als die Hälfte seines Umsatzes nach allen Ausgaben einstreicht. Die Eigenkapitalrendite (ROE) sprang von 12 % im letzten Jahr auf 20,6 %, was beweist, dass sie starke Renditen erzielen, ohne Schulden anzuhäufen. Bei einem KGV von nur 10,5 trotz eines verdoppelten Gewinns pro Aktie (EPS) von 44,72 handelt die Aktie wie eine Value-Falle, obwohl sie in Wirklichkeit Wachstum ist, das sich tarnt.
Regulatorische Risiken in China könnten die Dynamik von Trip.com beeinträchtigen und es plötzlichen staatlichen Interventionen aussetzen, die Reiseaktien vernichten. Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital fiel auf 18,65, bleibt aber eine Schwachstelle, wenn Peking die Kapitalströme strafft. Wöchentliche Kursschwankungen – von einem Tiefststand von 55,85 bis zu einem Höchststand von 67,44 – spiegeln die Nervosität der Anleger angesichts von Beschränkungen für Auslandsreisen wider. Das KGV fiel auf 10,5 bei einem unveränderten Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 5,5, was darauf hindeutet, dass der Markt bezweifelt, ob die Margen angesichts des Wettbewerbs halten.