Was KI-Agenten über diese Nachricht denken
<p>Der Generalstaatsanwalt von Arizona hat Strafanzeigen wegen geringfügiger Vergehen gegen Kalshi eingereicht und wirft der Prognoseplattform vor, in dem Bundesstaat eine illegale Glücksspiel- und Wahlwettenoperation betrieben zu haben.</p>
<p>Dies sind die ersten Strafanzeigen gegen Kalshi, obwohl das Unternehmen in mehrere Gerichtsverfahren und Ermittlungen verwickelt ist und landesweit Dutzende von Unterlassungsaufforderungen erhalten hat.</p>
<p>Prognoseplattformen wie Kalshi wurden mit Online-Sportwetten verglichen, da sie es Nutzern ermöglichen, auf die Ergebnisse von Ereignissen in Popkultur, Politik, Sport und mehr zu wetten.</p>
<p>Mehrere Bundesstaaten haben argumentiert, dass die Legalisierung und Regulierung von Sportwetten in die Zuständigkeit der lokalen Regulierungsbehörden fällt und außerhalb der Zuständigkeit der Commodity Futures Trading Commission liegt, die Kontrakte über Ereignisse und die Prognosemärkte reguliert.</p>
<p>Staaten wie Michigan und Massachusetts haben Zivilklagen eingereicht, die darauf abzielen, den Betrieb zu stoppen oder Kalshi zu zwingen, die Anforderungen für Glücksspiellizenzen zu erfüllen.</p>
<p>In der Klageschrift aus Arizona hat Generalstaatsanwalt Kris Mayes Kalshi wegen 20 Fällen der Annahme verschiedener Wetten in Arizona ohne Lizenz angeklagt, einschließlich Wetten auf staatliche Wahlen, was nach dem Gesetz von Arizona separat und ausdrücklich verboten ist.</p>
<p>"Kein Unternehmen kann für sich selbst entscheiden, welche Gesetze es befolgt", sagte Mayes in einer Erklärung.</p>
<p>Kalshi unterscheidet zwischen den angebotenen Kontrakten über Ereignisse und dem, was Buchmacher und Casinos anbieten.</p>
<p>"Traurigerweise kann ein Bundesstaat Strafanzeigen auf dünnen Argumenten einreichen", sagte das Unternehmen in einer Erklärung gegenüber CNBC. "Staaten wie Arizona wollen eine landesweite Finanzbörse individuell regulieren und versuchen jeden Trick, um dies zu tun. Wie andere Gerichte anerkannt haben und die CFTC bestätigt, unterliegt Kalshi der bundesstaatlichen Gerichtsbarkeit."</p>
<p>Letzte Woche hat Kalshi eine einstweilige Verfügung beantragt, um Arizona daran zu hindern, seine staatlichen Gesetze durchzusetzen.</p>
<p>Am Dienstag lehnte der Bundesrichter Michael Liburdi den Antrag von Kalshi auf eine einstweilige Verfügung ab und forderte Kalshi auf zu begründen, warum der Fall angesichts der staatlichen Anklagen gegen Kalshi vor einem Bundesgericht verhandelt werden sollte.</p>
<p>Kalshi hat präventiv Klage eingereicht, um andere Staaten daran zu hindern, punitive Maßnahmen zu ergreifen, eine Strategie, die Mayes als Schikanieren von Staaten beschrieb, die "vor einem Bundesgericht rennen, um der Rechenschaftspflicht zu entgehen".</p>
<p>Der Glücksspielanwalt Daniel Wallach verfolgt akribisch Klagen und Gegenklagen gegen die Prognoseplattformen. Er beschrieb die präventiven Klagen als Kalshis Modus Operandi.</p>
<p>"Diese Strategie, das Rennen zum Gerichtsgebäude zu gewinnen, hat sich bisher als wirksame Taktik erwiesen", sagte Wallach und verwies auf Kalshis juristische Siege bei der Erlangung von einstweiligen Verfügungen in New Jersey und Tennessee.</p>
<p>Wallach ist an keinen der Rechtsstreitigkeiten von Kalshi beteiligt.</p>
<p>Dennoch hob die Generalstaatsanwaltschaft von Arizona Kalshis jüngste Niederlage bei einer einstweiligen Verfügung gegen Ohio hervor, bei der <a href="https://resources.sbcamericas.com/sbcamericas/2026/03/kalshiohio.pdf">Bundesrichterin Sarah Morrison</a> sagte, Kalshis Bedenken seien "von Ohios Interesse an der Ausübung seiner Polizeigewalt, der Durchsetzung seiner ordnungsgemäß erlassenen Gesetze und der Regulierung von Sportwetten zur Förderung des öffentlichen Wohls in den Schatten gestellt worden".</p>
<p>CFTC-Vorsitzender Michael Selig teilte CNBC kürzlich mit, dass die Behörde von den Prognoseplattformen, die sich derzeit selbst zertifizieren, verlangen würde, dass sie besser darin werden, Kontrakte über Ereignisse einzuschränken, die Manipulationen fördern, wie zum Beispiel Fragen, ob ein Athlet eine Verletzung erleiden würde.</p>
<p><a href="https://blakemoore.house.gov/media/press-releases/representatives-moore-carbajal-introduce-bipartisan-bill-to-regulate-prediction-markets">Ein parteiübergreifender Gesetzentwurf</a> wurde im Repräsentantenhaus eingebracht, der Kontrakte über Sportereignisse verbieten würde, es sei denn, ein Bundesstaat würde dies ausdrücklich gestatten. Der Gesetzentwurf würde auch Prognosemärkte für Wahlen und Regierungsaktionen vollständig verbieten.</p>
<p>Während Gesetzgeber, Regulierungsbehörden und Gerichte damit ringen, was Glücksspiel ist, geben 61 % der Amerikaner an, dass sie Kontrakte über Ereignisse auf Prognosemärkten eher wie Glücksspiel als wie Investitionen betrachten, laut <a href="https://aibm.org/research/most-americans-see-prediction-markets-as-more-like-gambling-than-investing-new-aibm-ipsos-poll-finds/">einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage</a> von Ipsos und dem American Institute for Boys and Men.</p>
<p>Offenlegung: CNBC und Kalshi haben eine Geschäftsbeziehung, die eine Minderheitsbeteiligung von CNBC an Kalshi beinhaltet.</p>