Britische Gesetzgeber befragen Lloyds wegen eines Kontenfehlers, der Kundendaten preisgab
Von Maksym Misichenko · Yahoo Finance ·
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<p>LONDON, 17. März (Reuters) - Der parteiübergreifende Treasury Committee Großbritanniens hat die Lloyds Banking Group um weitere Erklärungen zu den Ursachen eines Fehlers vom 12. März gebeten, der es einigen Kunden ermöglichte, Transaktionen anderer Nutzer in den digitalen Kanälen der Bank einzusehen.</p>
<p>"Oberflächlich betrachtet ist dies ein alarmierender Verstoß gegen die Vertraulichkeit von Daten", schrieb die Vorsitzende des Ausschusses, Meg Hillier, in einem Brief vom 17. März an den Lloyds CEO Charlie Nunn.</p>
<p>Lloyds teilte damals mit, dass es die Ursachen untersuche und das Problem umgehend behoben habe.</p>
<p>Hillier bat Lloyds um Details, einschließlich der Art des Fehlers, eines Zeitplans seiner Reaktion, welche persönlichen Informationen versehentlich offengelegt wurden und wie betroffene Kunden entschädigt werden könnten.</p>
<p>Der Vorfall ereignet sich inmitten einer breiteren Prüfung der Robustheit der digitalen Kanäle von Banken wie Apps und Websites, da die Kreditgeber in Großbritannien ihre physischen Filialnetze zur Kostensenkung und zur Verlagerung von Kunden ins Internet reduzieren.</p>
<p>Der Treasury Committee teilte im letzten Jahr mit, dass neun führende britische Banken und Bausparkassen zwischen Januar 2023 und Februar 2025 mindestens 803 Stunden ungeplante Technologie- und Systemausfälle erlitten hätten, die Millionen von Kunden den Zugang zu ihrem Geld verwehrt hätten.</p>
<p>(Berichterstattung von Lawrence White, Redaktion von Iain Withers)</p>