Die US-Schulden ziehen plötzlich schwächere Nachfrage an, während $10 Trillion über dem Jahr neu übergeben werden müssen im Iran-Konflikt. „Der Bondmarkt bleibt unverletzt“ beschreibt Präsident Donald Trumps Krieg gegen Iran, der mit US-Schuldeninvestoren kollidiert, deren geringere Appetit für Staatsanleihen und die Verschwindung von Hoffnungen auf einen schnellen Konfliktendeffekt die Situation verschärft. Diese Woche erzeugten Aktionen für zwei-, fünf- und siebenjährige Staatsanleihen schwache Nachfrage, wodurch die Zinsen höher als erwartet stiegen. Das ist ein deutlicher Kontrast zum vergangenen Monat, als ein Staatsanleihenangebot die höchste Nachfrage jemals in 30-jährigen Auktionen erlebte. Die linke Spitze der Zinskurve steht unter zusätzlicher Belastung, da steigende Ölpreise die Inflationsaussichten stärken und zusätzliche Zinssenkungen der Federal Reserve unterhaltsam bleiben. Zudem verschlechtert sich die Situation durch den Krieg in Iran, der die Kosten der US-Waffen und Ausrüstung erhöht und Infrastruktur beschädigt. „Der US-Treasury-Anlage-Markt hat sich schließlich an die Mideast-Kriegsbelastung angepasst und bewertet die Schwere der Energie-Schock und den Einfluss auf die US-Fiscalungleichgewicht und Inflation“, sagte RSM-Chefökonom Joseph Brusuelas in einer Nachricht am Dienstag, wobei er eine steigende Volatilität und steigende Risikopremie für Staatsanleihen hinweist. Investoren sorgen sich um eine unhaltbare US-Fiscalposition, steigende Inflationsrisiken und wachsende Unsicherheit über den Krieg. Der 2-jährige Zinssatz erreichte diesen Woche über 4,0 %, während der 10-jährige über 4,4 %. Der MOVE-Index, der die Volatilität im Staatsanleihenmarkt verfolgt, ist auf Spannungsniveaus gestiegen. Sollte Unsicherheit weiter bestehen, könnte dies zu breiteren Finanzierungsstress führen, insbesondere in Debitmärkten, die bereits unter Druck durch Bedenken zu privatem Kreditwesen leiden. Der Hinweis unterstreicht die Rolle der „Bond Vigilantes“, einem Begriff von Wall Street-Veteran Ed Yardeni in den 1980ern, die durch den Verkauf großer Defiziten durch Anleihenverkäufe protestieren. Vorherige Abverkäufe haben Präsidenten wie Trump zurückgehalten, nachdem der Bondmarkt „yippy“ wurde. Mit dem aktuellen Krieg in den USA könnten diese „Bond Vigilantes“ erneut Einfluss nehmen. Die Notwendigkeit zusätzlicher Ausgaben zur Finanzierung des Krieges würde die US-Schulden erhöhen und einen Abverkauf der Anleihen auslösen, da Investoren zusätzliche Entgelt für höhere Zinsen verlangen. Langfristige Zinssätze wie 30-jährige Hypotheken basieren teilweise auf dem US-Zinssatz von 10 Jahren. Wichtig: Die Bondmarkt bleibt unverletzt.