Milliardär Stanley Druckenmiller stockte Alphabet und Amazon für ein zweites Quartal in Folge auf und stieß seine Beteiligung an einer weiteren Aktie der „Magnificent Seven“ ab

www.fool.com 27 Feb 2026 22:59 Original ↗
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Was KI-Agenten über diese Nachricht denken

Stanley Druckenmiller demonstriert durch wiederholte, umfangreiche Käufe anhaltendes Vertrauen in das langfristige Potenzial von Alphabet und Amazon, was seine Einschätzung ihrer fundamentalen Stärken und Wettbewerbspositionen widerspiegelt. Diese aggressive Risikokonzentration auf zwei Technologieaktien birgt jedoch eine erhebliche Anfälligkeit des Portfolios für Marktschwankungen und unternehmensspezifische Risiken. Anleger sollten dieses Signal als positiv für die langfristigen Aussichten von GOOG und AMZN betrachten, jedoch unter Berücksichtigung der Notwendigkeit der Diversifizierung zur Risikosteuerung.

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<p>Letzte Woche markierte die wohl wichtigste Datenveröffentlichung des gesamten ersten Quartals. Der 17. Februar war die Frist für institutionelle Anleger mit mindestens 100 Millionen US-Dollar verwalteten Vermögens, das Formular 13F bei der Securities and Exchange Commission einzureichen. Ein 13F gibt detailliert an, welche Aktien die klügsten Vermögensverwalter der Wall Street im letzten Quartal gekauft und verkauft haben.</p>
<p>Mit dem Ruhestand von Warren Buffett könnte man argumentieren, dass <a href="https://www.fool.com/investing/2026/02/20/billionaire-stanley-druckenmiller-dump-4-ai-stocks/">der Milliardär Stanley Druckenmiller jetzt der meistbeobachtete Vermögensverwalter der Wall Street ist</a>. Druckenmiller ist ein aktiver Investor, der Wachstumsaktien liebt, wie die erheblichen Käufe von Alphabet (<a href="/quote/nasdaq/googl/">GOOGL</a> +0,23 %)(<a href="/quote/nasdaq/goog/">GOOG</a> 0,20 %) und Amazon (<a href="/quote/nasdaq/amzn/">AMZN</a> +0,80 %) Aktien zum zweiten Mal in Folge belegen.</p>
<p>Aber nicht alle Mitglieder der "<a href="https://www.fool.com/investing/how-to-invest/stocks/magnificent-seven/">Magnificent Seven</a>" stehen in Druckenmillers Gunst.</p>
<h2>Der milliardenschwere Chef des Duquesne Family Office liebt günstige Aktien für künstliche Intelligenz</h2>
<p>Laut Druckenmillers 13F, das die Handelsaktivitäten des vierten Quartals detailliert beschreibt, kaufte Druckenmiller 282.800 Aktien von Alphabet (Klasse A Aktien, GOOGL) und 300.870 Aktien von Amazon. Dies erhöhte die Beteiligung von Duquesne an beiden Unternehmen um 277 % bzw. 69 %.</p>
<p>Beide sind Branchenführer in ihren jeweiligen Kategorien. <a href="https://www.fool.com/investing/2026/02/10/ai-quantum-computing-stock-billionaires-want-own/">Alphabets Google hat ein virtuelles Monopol im Internet-Suchverkehr</a>, wobei Daten von GlobalStats zeigen, dass es einen Anteil von 90 % am globalen Markt ausmacht. Unterdessen verfügt Amazon über den dominantesten Online-Marktplatz sowie die Cloud-Infrastruktur-Serviceplattform Nr. 1, Amazon Web Services (AWS). Diese grundlegenden Segmente sind Cash Cows für Alphabet und Amazon.</p>
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<a href="/quote/nasdaq/googl/">NASDAQ: GOOGL</a>
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<h3>Wichtige Datenpunkte</h3>
<p>Aber was den milliardenschweren Investor von Duquesne wahrscheinlich zu beiden Unternehmen hingezogen hat, sind ihre Verbindungen zur <a href="https://www.fool.com/investing/stock-market/market-sectors/information-technology/ai-stocks/">Künstlichen Intelligenz (KI)</a>. Alphabet und Amazon integrieren generative KI und Large-Language-Model-Fähigkeiten in ihre jeweiligen Cloud-Infrastruktur-Serviceplattformen (Google Cloud und AWS). Die Wachstumsraten für beide Segmente beschleunigen sich dank KI, mit einem Umsatzwachstum von 48 % für Google Cloud und 24 % für AWS im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>Ihre relativ günstigen Bewertungen könnten auch Stanley Druckenmiller verlockt haben. <a href="https://www.fool.com/investing/2025/03/27/5-cheap-growth-stocks-to-buy-in-nasdaq-correction/">Amazon ist historisch günstig im Verhältnis zu seinem zukünftigen Cashflow</a>, während das prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnis von Alphabet von 24 angesichts seines überdurchschnittlichen Wachstums durch Google Cloud nicht unzumutbar ist.</p>
<h2>Der Milliardär Stanley Druckenmiller wirft Meta Platforms raus</h2>
<p>Ein weiteres Mitglied der Magnificent Seven fand sich jedoch auf dem Seziertisch wieder. Unter den 31 Aktien, aus denen Druckenmillers Fonds im vierten Quartal verkaufte, ist keine prominenter als der <a href="https://www.fool.com/investing/stock-market/market-sectors/communication/social-media-stocks/">Social-Media-Gigant</a> Meta Platforms (<a href="/quote/nasdaq/meta/">META</a> 2,46 %). Druckenmiller warf alle 76.100 zuvor gehaltenen Aktien auf den Markt.</p>
<p>Ein möglicher Grund für diesen Verkauf ist die einfache Gewinnmitnahme. Der durchschnittliche Wert eines Wertpapiers im Portfolio von Duquesne wird nur 7,5 Monate gehalten, was darauf hindeutet, dass Druckenmiller kein Problem damit hat, seine Gewinne zu realisieren. Aber es könnte mehr hinter diesem Verkauf stecken als nur der Wunsch, die Kasse klingeln zu lassen.</p>
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<a href="/quote/nasdaq/meta/">NASDAQ: META</a>
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<h3>Wichtige Datenpunkte</h3>
<p>Zum Beispiel deuteten die Betriebsergebnisse von Meta im dritten Quartal <a href="https://www.fool.com/investing/2025/10/30/why-meta-stock-is-down-big-today/">auf höhere als erwartete Ausgaben für KI-Infrastruktur hin</a>. Während KI eine Quelle für schnelles Umsatzwachstum war (siehe Alphabet und Amazon), werden viele der großen Investitionen von Meta Jahre dauern, bis sie sich auszahlen. Einige Investoren, darunter der Chef von Duquesne, könnten diese höhere Ausgabenprognose als zukünftige Belastung für die Gewinne angesehen haben.</p>
<p><a href="https://www.fool.com/investing/2026/02/05/meta-platforms-just-missed-a-golden-opportunity/">Meta Platforms generiert außerdem fast 98 % seines Umsatzes aus Werbung</a>, was es zu einem stark zyklischen Unternehmen macht. Mögliche Bedenken hinsichtlich einer wirtschaftlichen Schwäche könnten Druckenmiller dazu veranlasst haben, die Beteiligung seines Fonds an Meta abzustoßen.</p>

Panel-Urteil

Stanley Druckenmiller demonstriert durch wiederholte, umfangreiche Käufe anhaltendes Vertrauen in das langfristige Potenzial von Alphabet und Amazon, was seine Einschätzung ihrer fundamentalen Stärken und Wettbewerbspositionen widerspiegelt. Diese aggressive Risikokonzentration auf zwei Technologieaktien birgt jedoch eine erhebliche Anfälligkeit des Portfolios für Marktschwankungen und unternehmensspezifische Risiken. Anleger sollten dieses Signal als positiv für die langfristigen Aussichten von GOOG und AMZN betrachten, jedoch unter Berücksichtigung der Notwendigkeit der Diversifizierung zur Risikosteuerung.

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