Das Gremium ist sich im Allgemeinen einig, dass die Energiepolitik der USA, insbesondere die sechsmonatige Ausnahmeregelung für russischen Diesel, aufgrund zahlreicher Umsetzungshemmnisse und Gegenmaßnahmen wahrscheinlich keine signifikanten Auswirkungen auf die geopolitische Landschaft oder die Energiemärkte haben wird, wie erwartet. Sie erwarten kurzfristigen Inflationsdruck und Energievolatilität, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit eines entscheidenden "great reset".
Risiko: Ausführungsrisiko: politischer Widerstand, Investitionsausgabenverzögerungen, Absicherungsstrategien Pekings und Moskaus sowie eine mögliche Vergeltung der OPEC+.
Chance: Potenzieller deflationärer Schock für Ölpreise, falls die USA russische Lieferungen erfolgreich wieder integrieren.
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Trumps Reverse-Nixon-Strategie: Russland hereinholen, China aussperren
Verfasst von Robert Berke via OilPrice,
Am 9. Oktober, Stunden nach einem Telefonat zwischen Präsident Trump und Präsident Putin, erließ das Finanzministerium eine sechsmonatige Ausnahmegenehmigung, die den Verkauf von russischem Diesel auf dem globalen Markt erlaubt.
Das erklärte Ziel ist es, die Kraftstoffpreise vor den Midterm-Wahlen am 3. November zu senken. …
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Trumps Reverse-Nixon-Strategie: Russland hereinholen, China aussperren
Verfasst von Robert Berke via OilPrice,
Am 9. Oktober, Stunden nach einem Telefonat zwischen Präsident Trump und Präsident Putin, erließ das Finanzministerium eine sechsmonatige Ausnahmegenehmigung, die den Verkauf von russischem Diesel auf dem globalen Markt erlaubt.
Das erklärte Ziel ist es, die Kraftstoffpreise vor den Midterm-Wahlen am 3. November zu senken. Ich glaube jedoch, dass der Deal folgenschwerer ist. Er passt in eine größere Strategie: die Vereinigten Staaten sollen so viel wie möglich von der weltweiten Energieversorgung kontrollieren und gleichzeitig ihren Hauptrivalen China davon ausschließen.
Ein Muster, kein Einzelfall
Die Strategie begann in Venezuela. Seit die US-Streitkräfte Präsident Maduro im Januar gefangen genommen haben, kontrollieren die USA effektiv die Ölexporte des Landes, und die Lieferungen nach China, einst Venezuelas größter Kunde, sind eingebrochen.
Iran folgte als Nächstes. China war der größte Abnehmer von iranischem Öl, und mit der Schließung der Straße von Hormuz wurden Golf- und iranische Energie von China und dem Rest der Welt abgeschnitten, was die Preise in die Höhe trieb. Der Präsident behauptet nun die "totale Kontrolle" über die Straße. Was auch immer die Wahrheit dieser Behauptung ist, eine geschlossene Hormuz-Straße tut genau das, was die Strategie erfordert: Sie hungert China nach Nachschub aus dem Nahen Osten aus.
Russland ist der nächste Baustein. Mit dem abgeschnittenen Öl aus dem Golf ist Russland Chinas wichtigster Energielieferant geworden. Die Diesel-Ausnahmegenehmigung ist ein erster Schritt zur Lockerung der Sanktionen gegen russische Energie, zur Umkehrung dieses Flusses zurück in den Westen und zur Rückkehr der US-Ölkonzerne, um Russlands riesige Reserven anzuzapfen.
Die Pipeline-Frage
Der größere Preis könnte russisches Gas für Europa sein. Reuters berichtet, dass Washington und Moskau eine Rolle für einen US-Investor in den Nord Stream-Pipelines diskutiert haben, die 2022 sabotiert wurden und beschädigt auf dem Grund der Ostsee liegen.
Betrachten Sie, was der US-Besitz der Pipeline bieten würde. Nach meiner Einschätzung würde sie ein Feigenblatt bieten, das es Europa ermöglicht, russisches Gas wieder zu kaufen, ohne den Anschein einer Kapitulation zu erwecken. Eine Pipeline ist ohne Gas, das hineingepumpt werden kann, von geringem Nutzen, und ohne dieses Gas würde die europäische Wirtschaft wahrscheinlich gedrückt bleiben. Der Energieverbrauch und das Wirtschaftswachstum sind historisch eng miteinander verbunden, weshalb die Einsätze so hoch sind.
Als Nächstes würde die Rückkehr der US-Ölkonzerne folgen, die nach den Sanktionen nach 2022 aus Russland verdrängt wurden, zusammen mit Joint Ventures in der russischen Arktis. Moskau müsste seinerseits seine militärische und nachrichtendienstliche Unterstützung für den Iran zurückfahren.
Nixons Spiel, umgekehrt
In dieser Bemühung scheint Trump eine Seite aus dem Buch von Nixon und Kissinger zu nehmen, die in den 1970er Jahren die Beziehungen zu China öffneten, um dessen Riss mit der Sowjetunion auszunutzen. Dies würde das Spiel umgekehrt laufen lassen: Russland von China abspalten.
Würde Moskau mitspielen? Russland ist seit langem frustriert über seine Rolle als Juniorpartner in der Beziehung. Es hoffte auf ein Bündnis von Gleichberechtigten, militärisch und wirtschaftlich, das nie zustande kam. Es sah zu, wie China Milliarden in Länder wie Pakistan investierte, um die alte Seidenstraße wieder aufzubauen, während versprochene Projekte für Russland eher Gerede als Taten blieben. China hat auch Russlands vorgeschlagene zweite Gaspipeline über zehn Jahre verzögert. Die Rückkehr auf den europäischen Markt mit Hunderten von Millionen von Kunden ist ein Angebot, das Russland kaum ablehnen könnte.
Der Preis wäre die Beendigung des Ukraine-Krieges zu Bedingungen, die für Moskau weniger günstig sind, als es angestrebt hat. Ich erwarte geringfügige Zugeständnisse an den Rändern seiner Eroberungen, die Trump in seinem Streben nach dem Nobelpreis als historische Errungenschaft bewerben würde.
Präsident Selenskyj wird den Plan vehement ablehnen und sich an seine europäischen Verbündeten wenden. Trumps jüngste Äußerungen deuten jedoch auf wenig Geduld mit dem ukrainischen Präsidenten hin, und ich erwarte, dass Washington Kiew durch die Reduzierung von Militär- und Geheimdiensthilfe unter Druck setzen wird.
Was das für das In- und Ausland bedeutet
Die Kosten dieser Strategie sind unmittelbar: höhere Energiepreise, weltweite Inflation und anhaltende Emissionen. In Europa schüren die Energiepreise, die zuerst durch den Verlust von billigem russischem Gas und nun durch die Schließung der Hormuz-Straße in die Höhe getrieben wurden, die öffentliche Wut und den Aufstieg rechter Parteien. In den Vereinigten Staaten könnten die Kosten die Republikaner die Kontrolle über den Kongress kosten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Vereinigten Staaten Europa durch den Marshallplan wieder auf und erkannten, dass ein zerbrochenes Europa ein klaffendes Loch in der Weltwirtschaft hinterlassen würde. Heute braucht Europa billige Energie, um Häuser zu heizen, Essen zu kochen und seine Versorgungsunternehmen und Industrie anzutreiben. Ohne sie riskiert der Kontinent, zu einer Belastung für die Weltwirtschaft zu werden.
Wenn die Demokraten den Kongress gewinnen, würden sie sich einem Plan widersetzen, die Weltenergiemärkte zu kontrollieren und China die Energie zu verweigern? Zweifelhaft. Es war die Obama-Regierung, die den "Pivot to Asia" startete, Kriegsschiffe im Rahmen von Operationen zur Freiheit der Seefahrt durch die Taiwanstraße schickte und gleichzeitig die Beziehungen zu Indien, Japan, Australien und Südkorea vertiefte, um Chinas Aufstieg einzudämmen. Wenn es eine Sache gibt, auf die sich die beiden Parteien einigen, dann ist es, dass China die größte Bedrohung für den Einfluss der USA in der Welt darstellt.
Das Endergebnis
Das Ziel, so wie ich es sehe, ist es, Chinas Wirtschaftswachstum und Einfluss einzudämmen und gleichzeitig die US-Macht zu stärken und Europas Erholung zu unterstützen. Ob Moskau seine Partnerschaft mit Peking gegen einen Platz am europäischen Tisch eintauschen wird, ist die Frage, die es zu beobachten gilt.
Tyler Durden
Sonntag, 25.10.2026 - 16:10
AI Talk Show
Vier führende AI-Modelle diskutieren diesen Artikel
Eröffnungsthesen
“Ein von den USA geführter Versuch, die Weltenergie zu "kontrollieren", um China zu verweigern, wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben und die globalen Energiekosten und die Inflation wahrscheinlich erhöhen, mit unsicherer politischer Unterstützung im Inland.”
Das Stück rahmt Energiepolitik als geopolitische Waffe und argumentiert, dass die USA Russland hereinholen und China aussperren können. Das stärkste Gegenargument ist, dass Energie global voneinander abhängig ist; Sanktionen, LNG-Kapazitäten und die europäische Politik begrenzen jeglichen unilateralen Einfluss. Eine sechsmonatige Ausnahmeregelung für russischen Diesel signalisiert, dass jeder "Great Reset" graduell und nicht entscheidend ist, und Russlands Bereitschaft, für europäischen Zugang zu handeln, ist unklar. Ohne glaubwürdige Durchsetzung liest sich dies als strategisches Posen mit realen Nachteilen: höhere Inflation, Energievolatilität und ein Europa, das sich von der US-Führung abwendet. Der fehlende Kontext: OPEC+-Dynamiken, russische Binnenbeschränkungen und die alternativen Energiewege, die Europa und China verfolgen könnten.
Selbst wenn sie verfolgt werden, werden die Energiemärkte schnell russische Lieferungen ersetzen und China wird die Diversifizierung beschleunigen, was den Hebel zunichtemacht und inflationären Druck auslöst, da die Märkte das Risiko neu bewerten.
“Anhaltend hohe Energiepreise aus diesen Manövern werden alle strategischen Gewinne überwiegen und Inflationsrisiken bis 2027 erhöht halten.”
Der Artikel stellt eine sechsmonatige russische Diesel-Ausnahmeregelung und eine mögliche Beteiligung der Nord Stream an den USA als Schritte in einer großen Strategie dar, um China von Energie abzuschneiden und gleichzeitig Europas Angebotsengpässe zu lindern. Dennoch unterschätzt er die Hürden bei der Umsetzung: Nach 2022 erforderliche Sanktionen bedürfen der Zustimmung des Kongresses für eine dauerhafte Umkehr, und Moskaus jahrzehntelange Verzögerungen bei seiner eigenen Pipeline nach China zeigen Pekings Verhandlungsmacht. Der politische Widerstand Europas gegen eine erneute russische Abhängigkeit, selbst mit einem Feigenblatt aus den USA, sowie Chinas schneller Schwenk zu zentralasiatischem oder brasilianischem Rohöl könnten die Preise länger als prognostiziert hoch halten. Das Ergebnis sind kurzfristige Inflationsdruck in den entwickelten Märkten ohne garantierten geopolitischen Ertrag.
Die Ausnahmeregelung ist wahrscheinlich eine kurzfristige, vor den Midterm-Wahlen getroffene politische Lösung ohne weitere Schritte bezüglich Arktis-Joint-Ventures oder Sanktionslockerungen, und Russlands strukturelle Abhängigkeit von chinesischen Käufern macht eine bedeutsame Hinwendung nach Europa unwahrscheinlich.
“Die Strategie beruht auf der fragilen Annahme, dass Russland eine langfristige strategische Partnerschaft mit China gegen eine kurzfristige, politisch umkehrbare Freistellung durch Washington eintauschen wird.”
Diese „Reverse Nixon“-These setzt ein Maß an geopolitischer Fluidität voraus, das die tief verwurzelte strukturelle Integration zwischen Peking und Moskau ignoriert. Während der Artikel die Energiemangelstrategie gegen China korrekt identifiziert, unterschätzt er die „versunkenen Kosten“ von Moskaus Schwenk nach Osten. Für Moskau birgt die Aufgabe Chinas zugunsten eines transaktionalen US-Deals die Gefahr der totalen Isolation, falls der Deal scheitert. Für Investoren impliziert dies extreme Volatilität im Energiesektor (XLE). Sollten die USA die russische Versorgung erfolgreich wiedereingliedern, sehen wir einen deflationären Schock für die Ölpreise, aber die hohe Wahrscheinlichkeit des Scheiterns deutet auf eine anhaltende „Risikoprämie“ für globale Energie hin, die die Inflation hartnäckig hält und die Margen für energieintensive Industriezweige belastet.
Die These ignoriert, dass Chinas „Dual-Circulation“-Strategie und massive Investitionen in erneuerbare Energien/Kernkraft speziell darauf ausgelegt sind, sein Wachstum von von den USA kontrollierten maritimen und Pipeline-Engpässen zu entkoppeln.
“Der Artikel verwechselt Trumps erklärte Absicht mit einem geopolitischen Fait accompli; tatsächliche Energieflüsse und Marktpreise deuten darauf hin, dass die „Reverse-Nixon“-Strategie erhebliche Umsetzungsbarrieren aufweist, aber *wenn* selbst 40 % eintreten, wird Stagflation (höhere Energie + eingeschränktes Wachstum) zum Basisszenario, nicht zum Tail Risk.”
Der Artikel präsentiert eine geopolitisch kohärente, aber empirisch wackelige These. Die Diesel-Ausnahmeregelung vom 9. Oktober ist real; Venezuelas Ölförderung brach nach 2022 tatsächlich ein. Aber die Kausalkette bricht zusammen: Die Straße von Hormuz ist nicht „geschlossen“ – der Tankerverkehr geht weiter; die Iran-Sanktionen stammen aus der Zeit vor Trumps aktueller Amtszeit; und die Wiederherstellung von Nord Stream stößt auf physikalische (Schäden), politische (Widerstand der EU) und zeitliche (mindestens 2-3 Jahre Wiederaufbau) Hindernisse. Der Autor vermischt die erklärte US-Strategie mit der tatsächlichen Umsetzung. Die Energiemärkte würden sich tatsächlich verknappen, wenn dies einträte, aber das Ausführungsrisiko ist immens. Der Artikel lässt auch unerwähnt: Russlands Energieexporte nach China im Jahr 2024 sind tatsächlich *gestiegen*; Europas LNG-Diversifizierung; und die Kapazitätsbeschränkungen der US-Schieferölförderung.
Wenn die Lesart des Artikels stimmt – dass Trump einen koordinierten Energiedrosselung gegen China orchestriert, während er Russland nach Westen schwenkt –, dann sollten Öl (XLE, CL) und europäische Versorger bereits mehrjährige Angebotsunterbrechungen und eine geopolitische Prämie einpreisen. Sie bewegen sich nicht, als ob dies feststeht, was darauf hindeutet, dass entweder die Märkte der These nicht glauben oder sie bereits eingepreist ist.
Die Debatte
Als Antwort auf Grok
“Die kurzfristige Energieinflation bleibt hoch, da eine nachhaltige US-russische Wende von der europäischen LNG-Kapazität und langen Investitionszyklen abhängt, nicht nur von der Zustimmung des Kongresses.”
Als Antwort auf Grok: Das Ausführungsrisiko besteht nicht nur in der Zustimmung des Kongresses; Europas LNG-Importkapazität, die Lagerdynamik und politischer Widerstand bedeuten, dass jede dauerhafte Energieumstellung von den USA auf Russland Jahre, nicht Monate dauern würde. Der Artikel unterschätzt die Verzögerungen bei den Investitionsausgaben für LNG und die Umleitung von Pipelines sowie das Risiko, dass Peking und Moskau weiterhin über andere Routen absichern. Kurz gesagt, der kurzfristige Inflationsdruck kann bestehen bleiben, auch wenn sich eine langfristige Verschiebung schließlich materialisiert, was die 'sechsmonatige Ausnahmeregelung' wie eine vorübergehende Lösung erscheinen lässt.
Als Antwort auf Claude
“Der bestehende Aufschlag von Brent bildet bereits teilweise Erwartungen ab, daher widerlegt ein stagnierender XLE die These nicht.”
Claude merkt an, dass die Märkte keine Bewertung der „Chokehold“-These zeigen, dies übersieht jedoch, wie die Brent-Prämie von 5-7 US-Dollar bereits teilweise russische Angebotsüberschreitungen widerspiegelt. Eine Verlängerung der Diesel-Ausnahmeregelung könnte Rohöl schneller nach Europa umleiten, als Pipelines dies zulassen, und chinesische Raffinerien wie Sinopec durch höhere Rohstoffkosten unter Druck setzen, während US-Schieferöl mit Genehmigungsverzögerungen konfrontiert ist. Das unerwähnte Risiko ist eine Vergeltung der OPEC+, die die Preisuntergrenze anhebt, selbst wenn der Pivot fehlschlägt.
Als Antwort auf Grok
“Der geopolitische Versuch, die russischen Energieflüsse neu auszurichten, birgt das Risiko, die De-Dollarisation zu beschleunigen, eine strukturelle Bedrohung, die weit größer ist als kurzfristige Preisvolatilität.”
Grok, Ihre Fokussierung auf ein Brent-Premium von 5-7 US-Dollar ist irreführend; diese Spanne wird weitgehend durch die Produktionskürzungen der OPEC+ und die Volatilität im Nahen Osten bestimmt, nicht durch einen „Russland-Pivot“-Rabatt. Wenn die USA dies tatsächlich versuchen, besteht das Hauptrisiko nicht nur in einer Vergeltung durch die OPEC+, sondern auch in den „zweitrangigen“ Auswirkungen auf den US-Dollar. Eine erzwungene Umlenkung russischer Energieeinheiten nach Europa würde eine massive Verschiebung der Abrechnungswährungen erfordern und potenziell die De-Dollarisierung des globalen Energiehandels beschleunigen, was weitaus schädlicher wäre als eine vorübergehende Inflation.
Als Antwort auf Gemini
“Energieumleitung führt zu kurzfristiger asiatischer Margenkompression, bevor eine geopolitische Währungsneuausrichtung stattfindet.”
Geminis De-Dollarisierungsrisiko ist real, aber als *primär* überbewertet. Die Reihenfolge ist entscheidend: erzwungene Umleitungen geschehen in Monaten; Währungssiedlungsverschiebungen dauern Jahre. Unmittelbarer: Wenn Europa russisches Diesel über die Ausnahmeregelung aufnimmt, sehen sich chinesische Raffinerien *jetzt* mit Rohstoffinflation konfrontiert, aber Sinopec kann Kosten schneller an die Verbraucher weitergeben, als die USD-Verdrängung stattfindet. Der eigentliche Sekundäreffekt ist Stagflation in Asien, nicht Währungskollaps. Die Märkte sollten dies früher einpreisen.
Panel-Urteil
BEARISH Konsens erreichtDas Gremium ist sich im Allgemeinen einig, dass die Energiepolitik der USA, insbesondere die sechsmonatige Ausnahmeregelung für russischen Diesel, aufgrund zahlreicher Umsetzungshemmnisse und Gegenmaßnahmen wahrscheinlich keine signifikanten Auswirkungen auf die geopolitische Landschaft oder die Energiemärkte haben wird, wie erwartet. Sie erwarten kurzfristigen Inflationsdruck und Energievolatilität, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit eines entscheidenden "great reset".
Potenzieller deflationärer Schock für Ölpreise, falls die USA russische Lieferungen erfolgreich wieder integrieren.
Ausführungsrisiko: politischer Widerstand, Investitionsausgabenverzögerungen, Absicherungsstrategien Pekings und Moskaus sowie eine mögliche Vergeltung der OPEC+.
Dies ist keine Finanzberatung. Führen Sie stets eigene Recherchen durch.